Aktuelles

Vor 20 Jahren haben wir begonnen, Biotechnologie für die Umwelt-sanierung und Produktion von Pflanzenwirkstoffen einzusetzen.

Seitdem haben wir mehr als 200 Projekte realisiert, viele davon über die Grenzen Europas hinaus.

Zum Jubiläum blicken wir mit Stolz auf zahlreiche unternehmerische Erfolge und 4 Innovationspreise zurück.

Das ist uns Anlass, Ihnen für die partnerschaftliche Zusammenarbeit herzlich zu danken.

Wir freuen uns auf neue gemeinsame Herausforderungen.

André Gerth

Entwicklung von Vitalitätsmarkern für kryokonservierte Pflanzen

Die BioPlanta entwickelt gemeinsam mit der VITA 34 AG sichere Methoden zur Konservierung von Pflanzen durch Einfrieren in flüssigem Stickstoff und den Aufbau einer Kryobank. Ziel ist es, einen Beitrag zum Erhalt und zur Nutzung wertvoller pflanzengenetischer Ressourcen zu leisten. Dabei sind besonders Pflanzen relevant, welche bisher in keiner anderen Kryobank gelagert werden, u. a. Zierpflanzen, Arznei-/Gewürzpflanzen, Wildpflanzen mit Nutzungspotential, ausschließlich vegetativ vermehrte Pflanzen, Klone und Hybride sowie Pflanzen mit schwer lagerbarem Saatgut.

Die BioPlanta wird für dieses Projekt neue biologische Marker entwickeln, die eine routinemäßige Kryokonservierung von Pflanzen im Großmaßstab ermöglichen. Diese Vitalitätsmarker ermöglichen mit einem Screening bereits während der Probenaufarbeitung zu prüfen, ob das Pflanzenmaterial nach dem Auftauprozess lebensfähig, d.h. vital ist.

Leipziger klären China-Abwasser

Sachsen planen Ausbildungspark in Wuhan (LVZ-Online, 09.06.2011)

Dr. André Gerth ist Executive Vice President der International Phytotechnology Society (IPS)

Der Geschäftsführer der BioPlanta GmbH, Herr Dr. André Gerth wurde während der 8. Internationalen Konferenz der International Phytotechnology Society in Portland, Oregon, USA mit großer Mehrheit zum Executive Vice President der Gesellschaft gewählt. Er wird seine neue Aufgabe ab sofort wahrnehmen und über seine fachliche Beteiligung hinaus für den weltweit agierenden Verein aktiv sein. An der Konferenz in Portland beteiligten sich 193 Teilnehmer aus 23 Ländern von 6 Kontinenten. mehr

Entwicklung eines Entscheidungsunterstützungssystem für den nachhaltigen Umgang mit salzhaltigem Wasser – 2. Projektphase in Ungarn

Die Ableitung von mineralhaltigem Thermalwasser führt zu einer Beeinträchtigung von Oberflächengewässern. In einem deutsch-ungarischen Kooperationsprojekt werden Technologien zur Verminderung der Salzfrachten und Volumenströme an abzuleitendem Thermalwasser an einem Pilotstandort getestet, optimiert und demonstriert.

Das Ergebnis des Projektes ist ein EDV-gestütztes Entscheidungsunterstützungssystem. Mit dessen Hilfe werden kostengünstige und umweltschonende Maßnahmen zur Entsalzung und Maximierung der Ressourcen- und Energieeffizienz, für Standorte an denen salzhaltiges Abwasser anfällt, aufgezeigt.

Derzeit erfolgen die Planung von Pilotanlagen zur Entfernung von Salz aus Thermalwasser, die biologische Behandlung und anschließende Verdunstung von für Badezwecke genutztem Thermalwasser. Die Bautätigkeiten am Versuchsstandort in Polgár werden im Mai 2011 zum Beginn der Badesaison abgeschlossen sein.

Hochschullehrgang zu Cleaner Production in Mexiko

Am 11. März 2011 fällt im mexikanischen Bundesstaat Durango der Startschuss für einen neuen Hochschullehrgang zum industriellen Umweltschutz (Cleaner Production). Zu den am stärksten wachsenden Wirtschaftsbereichen und gleichzeitig zu den größten Wasser- und Energieverbrauchern gehört die Nahrungsmittelverarbeitung. In einem mehrtägigen Workshop werden Dozenten und Studenten aus den Fachrichtungen Umwelttechnik, Landwirtschaft, Biologie und Chemie in der ressourcenschonenden Produktion und Verwertung von Reststoffen geschult. Einen weiteren Schwerpunkt bilden die Behandlung und Wiederverwendung von Abwasser und Abfällen. Die Schulungsteilnehmer werden in einem neuen interdisziplinären Studienkurs, wirtschaftlich tragbare Umweltschutzmaßnahmen entwickeln. Der Fokus liegt dabei auf Methoden zur Einsparung von Energie und der Reduzierung von Wasserverbrauch und -verschmutzung.

Effiziente Behandlung von Abwasser industrieller Schlachtbetriebe in Hubei und Yunnan (VR China)

Die chinesische Wirtschaft ist durch ein rasantes Wachstum gekennzeichnet. Im Mittelpunkt aktueller Bestrebungen steht die Verbesserung des industriellen Umweltschutzes.

Starke Defizite weist hierin u. a. die Nahrungsmittelindustrie auf. Die fleischverarbeitende Industrie bildet aufgrund des steigenden Bedarfs an Fleischprodukten dabei einen Schwerpunkt. Das Ziel des Projektes der technischen Zusammenarbeit ist die Verbesserung der dezentralen Behandlung von Abwasser von Schlacht- und Zerlegebetrieben. Das Projekt umfasst den Bau und Betrieb von Pilotanlagen zur Abwasserbehandlung und die Entwicklung von Handlungsempfehlungen zum Abwassermanagement. Die BioPlanta führt das Projekt gemeinsam mit der Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ), dem Hubei Environmental Research Institut (HERI) sowie den provinziellen und lokalen Behörden durch. Erster Meilenstein des Jahres 2011 wird der Bau und die Inbetriebnahme einer Pilotanlage zur biologischen Behandlung von Abwasser einer Schlachterei in der Stadt Quichun (Provinz Hubei) sein.

Termine 2012

Deutsch-Mexikanischer Klimadialog
Datum: 16.-17. April 2012
Veranstaltungsort: Hotel Schloß Eckberg, Dresden

X. International Symposium on Plant Biotechnology
Datum: 17.-19. April 2012
Veranstaltungsort: Universidad Central “Marta Abreu” de Las Villas, Santa Clara, Villa Clara, Kuba
Website: http://simposio.ibp.co.cu

Water in Mining
Datum: 6. - 8. Juni 2012
Veranstaltungsort: Sheraton Hotel in Santiago, Chile
Tel.: +56-2-65 21 587
E-Mail: wim@gecamin.cl
Website: www.waterinmining.com

BioPlanta lädt alle Interessierten zur Langen Nacht der Wissenschaften ein.